Der Deutsche Verbrauchertag
Der Deutsche Verbrauchertag ist das zentrale verbraucherpolitische Forum auf Bundesebene. Die Konferenz, die im zweijährigen Turnus stattfindet, rückt die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen und politischen Diskussions- und Entscheidungsprozesse. Sie wendet sich an Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie an Vertreter aus Wissenschaft, Medien und Verbraucherorganisationen.
Der vom Verbraucherzentrale Bundesverband initiierte Verbrauchertag knüpft an eine Jahrzehnte zurückliegende Tradition an. Es war 1967, als die damalige Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände zusammen mit den Verbraucherzentralen, den Frauen- und Hausfrauenorganisationen und den Konsumgenossenschaften die „Woche der Verbraucher“ ins Leben rief. Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller eröffnete sie mit den Worten: „Jede Kaufentscheidung ist ein Plebiszit der Wirtschaftsbürger.“
Im Zuge des wachsenden Einflusses der europäischen Politik machte die Woche der Verbraucher im Jahr 1979 zugunsten des „Europäischen Verbraucherforums“ Platz, das bis 1987 durchgeführt wurde.
20 Jahre später, am 9. Juli 2007, rief der Verbraucherzentrale Bundesverband in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler und unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit den Deutschen Verbrauchertag ins Leben.
- Unter dem Titel "Verbrauchermacht und Verantwortung" widmete sich der
Deutsche Verbrauchertag 2007 dem Thema nachhaltiger Konsum.
- Der
Deutsche Verbrauchertag 2009 stand unter dem Motto „Mehr Familie in die Verbraucherpolitik – Konsumalltag meistern, Wirtschaft gestalten“.
- Auf dem
Deutschen Verbrauchertag 2011 diskutierten hochrangige Gäste aus Politik und Wissenschaft über die Frage: „Wie viel Staat braucht der Verbraucher?"

